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Matineen im Herrenseetheater

12. August 2017, 11:00 Uhr: Matinee mit Julia Stemberger:
"Fräulein Else" von Arthur Schnitzler - Lesung

13. August 2017, 11:00 Uhr: Matinee mit Katharina Stemberger:
"Die spätbezahlte Schuld" von Stefan Zweig - Lesung

15. August 2017, 11:00 Uhr: Matinee mit Nicholas Ofczarek und Tamara Metelka:
"Der Österreichische Staatspreis für Literatur" von Thomas Bernhard - Lesung

Julia Stemberger - (c) Nadia Klier

Matinee
mit Julia Stemberger

„Fräulein Else“ von Arthur Schnitzler
12. August, 11:00 Uhr - Lesung im Herrenseetheater Litschau
Mit Helmut Jasbar, Gitarre

Arthur Schnitzler, Wiener Großmeister und Theatergott, hat mit "Fräulein Else" einen unwiderstehlichen Roman geschaffen, in dem er die Doppelmoral der höheren Wiener Gesellschaft um 1900 und die Emanzipationsversuche einer jungen Frau in einem bewegenden Werk porträtiert hat. Julia Stemberger bringt diesen inneren Monolog auf die Bühne und verwandelt ihn mit der ihr eigenen Intensität und einer speziellen, wienerischen Mischung aus Sentimentalität und schicksalsergebenen Trotz in ein spannendes Theatererlebnis. Der international konzertierende Gitarrist und Komponist Helmut Jasbar ist den musikalischen Spuren des Autors gefolgt und spielt ausgewählte atmosphärische Musik zu dieser außergewöhnlichen Lesung.

Katharina Stemberger - (c) Johannes Cizek

Matinee
mit Katharina Stemberger

"Die spätbezahlte Schuld“ von Stefan Zweig
13. August, 11:00 Uhr - Lesung im Herrenseetheater Litschau
Mit Magdalena Zenz, Violine und Benny Omerzell, Klavier

Im provinziellen Wirtshaus sitzt ein lauter Sonderling, der von der Dorfgemeinschaft missachtet und verlacht wird. Die Erzählerin erkennt in ihm einen ehemals tief verehrten Theaterschauspieler und verhilft ihm findig zu etwas mehr Ansehen. Denn sie meint, aufgrund eines Vorfalls aus ihrer Jugendzeit in seiner Schuld zu stehen. Mit der Beichte einer Briefeschreiberin an ihre beste Freundin porträtiert Stefan Zweig die Auswirkungen einer restriktiven Gesellschaft auf die psychische Entwicklung von Persönlichkeit und enttarnt die Unmenschlichkeit einer Kultur, in der insbesondere die weibliche Sexualität massiv verdrängt wird. Stefan Zweig wurde am 28. November 1881 in Wien geboren und lebte ab 1919 in Salzburg, bevor er 1938 nach England und schließlich 1941 nach Brasilien emigrierte. Mit seinen Erzählungen und historischen Darstellungen erreichte er weltweit in Millionenpublikum. Zuletzt vollendete er seine Autobiographie ›Die Welt von Gestern‹ und die ›Schachnovelle‹, am 23. Februar 1942 schied er zusammen mit seiner Frau »aus freiem Willen und mit klaren Sinnen« aus dem Leben.

Tamara Metelka - (c) Karl Satzinger
Nicholas Ofczarek - (c) Stephan Mussil

Matinee
mit Nicholas Ofczarek und Tamara Metelka 

"Der Österreichische Staatspreis für Literatur" von Thomas Bernhard
15. August, 11:00 Uhr - Lesung im Herrenseetheater Litschau
Mit Tommy Hojsa, Akkordeon

„Der Staat ist ein Gebilde, das fortwährend zum Scheitern, das Volk ein solches, das ununterbrochen zur Infamie und Geistesschwäche verurteilt ist.“

Dieser Ausspruch Thomas Bernhards ist Teil jener berühmt berüchtigten Dankesrede anlässlich der Verleihung des Österreichischen Staatspreises für Literatur, die im Jahr 1968 einen Skandal auslöste. „Es ist alles lächerlich, wenn man an den Tod denkt!“, rief Bernhard dem Unterrichtsminister noch nach, als dieser wütend und Türen schmeißend, gefolgt von allen anderen erbosten „Kunstpfründnern“ den Saal verließ, während der Schriftsteller Rudolf Henz zum Podium stürmte und dem Preisträger mit der Faust drohte. Kammerschauspieler Nicholas Ofczarek liest aus Thomas Bernhards sarkastischer Abrechnung der damaligen Geschehnisse „Meine Preise“, während seine Frau und Schauspielkollegin Tamara Metelka Passagen aus anderen Werken des Skandalautors wie „Holzfällen. Eine Erregung“ oder „Der Theatermacher“ zum Besten gibt. Freuen wir uns auf eine ebenso unterhaltsame wie bitterböse Lesematinee!