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2010

"Komödie im Dunkeln" von Peter Shaffer

Der junge aufstrebende Bildhauer Brindsley Miller und seine quäkende Verlobte Carol erwarten einen Millionär und Kunstsammler. Um die ärmliche Wohnung etwas aufzumöbeln, "borgen" sie sich Antiquitäten ihres kurzfristig verreisten Nachbarn Harold, um den ebenso eingeladenen Vater Carols, Colonel Melkett, zu beeindrucken. Ein plötzlicher Kurzschluss lässt nicht nur die ängstliche Hausmitbewohnerin Miss Furnival hilfesuchend auftauchen, sondern stürzt das junge Paar in folgenschwere Verwicklungen. Nach dem Erscheinen des Colonels kommt zu allem Unglück Harold frühzeitig aus dem Wochenende zurück. Während nun Brindsley versucht alle Möbel und Gegenstände unbemerkt in Harolds Wohnung zurückzubringen, schwindelt sich auch noch Brindslyes in Finnland geglaubte Ex-Freundin in die Gesellschaft. Bis zur Reparatur des Hauptanschlusses durch das E-Werk bleibt kein Stein auf dem anderen ...

Das Schaffen des englischen Dramatikers zeichnet sich durch beeindruckende Vielseitigkeit und die Nutzung verschiedenster theatertechnischer Mittel aus, sodass seine Stücke - unter ihnen "Amadeus", für dessen Filmdrehbuch Shaffer einen Oscar erhielt - zu den meistgespielten Werken der zeitgenössischen Bühnenliteratur zählen.

Die Besetzung 

Brindsley Miller

Peter Papakostidis

Carol Melkett

Olga Török

Miss Furnival

Dana Borteanu

Colonel Melkett

Dirk Linke

Harold Gorringe

Horia Sâvescu

Clea

Daniela Török

Schupanski  

Radu Miodrag Vulpe

Godunow

Viorel Suciu

 

Regie

Zeno Stanek

Bühne und Kostüme

Traian Zamfirescu, Andreas Mathes

Regieassistenz

Andrea Nistor, Dana Borteanu

Dramaturgie

Cornelia Winkler

Technische Leitung

Dieter Gebetsberger

Licht

Sabine Wiesenbauer

 

Die Ausstattung

Das Bühnenbild zeigt die ärmliche Wohnung eines Londoner Bildhauers. Abgetretener Teppich, unterschiedlichste Tapeten etc. Am Beginn jedoch ist das Zimmer von den Möbeln des Nachbarn Harold Gorringe "geschmückt" (überbordender Kitsch aus Porzellan und alten englischen Möbeln). Während der Handlung werden die Möbel mit alten kurz vor dem Zusammenbruch stehenden Möbeln ausgetauscht.
Kostüme sind eine fantasievolle Mischung aus modernen und klassischen Elementen, den Charakteren der Figuren entsprechend. Wir haben uns für keine spezielle Zeit entschieden.

Der Autor

Peter Shaffer

wurde 1926 als Sohn jüdischer Eltern in Liverpool geboren. Zehn Jahre später zieht die Familie nach London, wo er und sein Zwillingsbruder die Schule besuchen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges studiert Shaffer an der Cambridge University, an der er 1950 seinen Abschluss in Geschichte macht. Schon früh interessiert sich Peter Shaffer für Literatur. Sein erstes Stück Salzland schreibt er 1951. Fünf Finger Übung wird vom legendären britischen Schauspieler John Gielgud inszeniert und gewinnt den "Evening Standard Drama Award". Später wird es, wie viele seiner Stücke, die in London uraufgeführt wurden, an den Broadway transferiert. 1965 - Shaffer hat sich als Autor schon einen Namen gemacht - wird er vom damaligen Chefdramaturgen des National Theatre London, Kenneth Tynan, und dem Direktor, Laurence Olivier, gebeten, einen Einakter als Auftragswerk für das Haus zu schreiben. Es wird Komödie im Dunkeln.

In den 70er Jahren entstehen seine beiden international erfolgreichsten Stücke: Equus (1973) und Amadeus (1979). Sowohl die Inszenierungen als auch die Verfilmungen wurden mit Preisen überhäuft; Amadeus gewinnt 1984 acht Oscars, darunter jenen für das beste Drehbuch. 2007 erlebt Equus im Londoner West End ein Revival; die Hauptrolle übernahm Harry-Potter-Star Daniel Radcliffe.

Das Partnertheater

Das Deutsche Staatstheater Temeswar

Erste Erwähnungen des deutschsprachigen Theaters in Temeswar gehen schon auf das 18. Jahrhundert zurück. Die Stadt verdankt die Blüte des damaligen Theaterlebens den Wandertruppen aus Berlin, Wien und Pest. 1758 wurde aus städtischen Mitteln im Gebäude des serbischen Magistrats ein Theatersaal errichtet, der ausschließlich diesem Zweck dienen sollte. Am 22. September 1875 ging dann im neuen Temeswarer Franz-Josef-Theater zum ersten Mal der Vorhang auf. Das repräsentative Gebäude prägt heute das Temeswarer Zentrum und beherbergt - einmalig in Europa - Sprechtheater in drei verschiedenen Sprachen: Rumänisch, Deutsch und Ungarisch, sowie auch die Temeswarer Nationaloper.
Die Temeswarer deutsche Staatsbühne wurde am 1. Januar 1953 durch einen Erlass des Bukarester Ministerrates vorerst als deutsche Sektion des Temeswarer Staatstheaters gegründet. 1956 erlangt das Haus administrative Selbstständigkeit unter der Bezeichnung "Deutsches Staatstheater Temeswar", die es auch heute trägt. Seit der Gründung wurden über 370 Inszenierungen produziert, das Theater spielte vor ca. 2,5 Millionen Zuschauern etwa 10.000 Aufführungen in fast allen Ortschaften mit deutscher Bevölkerung in Rumänien, sowie in der ehemaligen DDR, und nach 1989 in der Bundesrepublik Deutschland, in Österreich, Polen, Ungarn, Frankreich, Kroatien und Serbien. Das Deutsche Staatstheater Temeswar (DSTT) wurde im Laufe der Jahre zu einer bedeutenden identitätsfördernden Kultureinrichtung der Rumäniendeutschen und trug - gerade über schwierige Zeiten - maßgeblich zur Sprach- und Kulturpflege dieser Gemeinschaft bei.

Das ausschließliche Minderheitentheater ist jedoch spätestens seit zehn Jahren Geschichte. Infolge des Massenexodus der Rumäniendeutschen in den 70-er bis 90-er Jahren, galt es dann neue Wege zu gehen. Neue Zielgruppen bilden nun die vielen an der deutschen Sprache interessierten, meist jungen Rumänen, ebenso eine heranwachsende deutschsprachige Community in mehreren Städten des Landes. Nicht zuletzt die nicht Deutschkundigen, für die es im Abendspielplan eine Simultanübersetzung gibt. Die Wahrnehmung durch die rumänische wie binnendeutsche Öffentlichkeit als jene eines qualitätsbewussten Theaterproduzenten deutscher Sprache ist eines der wichtigsten Ziele des Theaters. Weiterhin ist es bemüht, Inszenierungen überregional zu präsentieren, auch in der Absicht, überall dort, wo es deutschsprachige Gemeinschaften gibt, eine Regelmäßigkeit des Besuches deutschsprachiger Theateraufführungen zu fördern und somit den Stellenwert der deutschen Sprache und Kultur in diesen Gebieten zu stärken.

Eine der spannendsten Aufgaben unter den neuen Umständen ist es, Impulse aus verschiedenen Theaterkulturen kreativ zu verbinden. Spielleiter aus Rumänien und Deutschland, aus Österreich oder Kanada, finden hier eine produktive multikulturelle Plattform, die sich u.a. aus den Verknüpfungen des deutschen mit dem hiesigen rumänischen und dem ungarischen Theater ergibt. So inszenierten in deutscher Sprache am Haus in den jüngsten Spielzeiten nicht nur rumänienweit anerkannte Regisseure Stücke von Shakespeare über Brecht und Ionesco bis hin zu Marius von Mayenburg. Auch die Gast- und Festspielteilnahmen bestätigen aufs Neue die eingeschlagene Richtung.
Das DSTT wird durch die Stadt Temeswar bezuschusst. Projektförderungen erhält es ebenso durch das Institut für Auslandsbeziehungen e.V. Stuttgart, die Donauschwäbische Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg sowie durch weitere öffentliche und private Stellen aus dem In- und Ausland, die eine entsprechende Breitenwirkung des Theaterbetriebes gewährleisten.